Archiv für den Monat Dezember 2011

Weihnachtsansprache

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Fröhliche Weihnachten!

Ich glaube nicht, dass an diesem Tag voller Liebe, Gemütlichkeit, Nostalgie und Freude viele Menschen lesen werden, was ich hier veröffentliche. Daran besteht quasi kein Zweifel. Aber es ist nun mal meistens kein Tag voller .. dingens. Es ist ein Tag voller Stress, der im Rest des Jahres Schwierigkeiten hat, seinesgleichen zu finden.

Ohne Schnee fehlt dem Tag die Harmonie, die Stille und die schöne Landschaft. Schnee gehört zu Weihnachten. Schnee ist Auslöser für Massenkaramboulagen, die gerade an Weihnachten viel häufiger auftreten als sonst. Wahrscheinlich liegt das an meiner Verwandschaft; wenn die alle gleichzeitig hier hinfahren, ist quasi keine Straße mehr wirklich sicher. Aber gut, wir haben ja keinen Schnee.

Der Baum macht abgesehen vom Harzen, Brennen, Duften, Umfallen und Austrocknen eigentlich keine Probleme. Aber das reicht ja auch an Problemen. Es ist genug. Es ist sogar zu viel. Und ich scheiße  dieses Jahr auf den Baum. Nicht zuletzt, weil mein lieber Bruder letztes Jahr beinahe gestorben wäre – er hat eine Tannenallergie. Und die Katze hat keine Haare mehr am Schwanz, weil meine Frau auf die echten Kerzen bestand. Sind saugefährlich, die Dinger.

Um uns allen die Fahrerei zu ersparen, bleiben wir dieses Jahr zu Hause. Je weniger wir fahren, desto weniger Zeitmangel haben wir, desto mehr Zeit steht uns zur Verfügung. Zeit, um alles zu organisieren, was organisiert werden muss. Von Adventskerzen über Christstollen bis hin zu Zimtsternen. Und je mehr Zeit, desto weniger Stress. Also weniger Stress ohne Fahren.

Die teure Angelegenheit sind die Geschenke. Meine Kinder sind zwar offensichtlich enttäuscht darüber, dass es heute keine gibt. Aber übers Jahr verteilt kosten sie das Leben ohnehin in vollen Zügen aus. Meine Frau ist gänzlich anspruchslos (sonst wäre sie nicht meine Frau), und ich selbst wünsche mir auch nichts.

Normalerweise besuchen wir die Kirche an Heiligabend. Diesmal nicht. Diesmal besucht sie uns. Mit Entertain. Denn es ist Zeit, dass sich auch langsam mal was nach uns richtet. Cool, wie Werbeslogans hängenbleiben.

Weihnachtskarten verschickt meine Frau, die gehören nicht in meinen Aufgabenbereich. Aber die sind sowieso schon verschickt.

Und ganz ehrlich: heute ist zwar der 24. Dezember. Aber ohne Geschenke, ohne Christbaum, ohne Besuch zu sein und Besuch zu haben, ohne Kirche, ohne Schnee, ohne Weihnachtkarten.. Ich bin mir nicht sicher, was wir heute machen. Ich denke, wir werden bei den Nachbarn feiern.

Sie hörten die Tagesplanung von Phil Harbour, einem, der die Schnauze noch lange nicht vol hat. – Und das ist sein Problem.

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Humor auf Kosten Anderer

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Guten Tag.
Flachwitze erfreuen sich immer größerer Unbeliebtheit. Fest auf den Satzbau und die Wortwahl vorgefertigt fixierte Witze wirken zu versteift, und sind quasi nur durch Aufforderung oder Ankündigung vernünftig realisierbar.
Viel erfolgreicher dagegen sind kurzfristige, manchmal im Millisekundenbereich ausgedachte bzw. eingefallene Witze. Meist als Reaktion auf vorrangegangene Aussagen wird diese oder dessen Sprecher durch den Kakao gezogen. Das ist so ziemlich das Lustigste, was passieren kann. Für den Betroffen ist die Situation in den meisten Fällen keineswegs unangenehm. Man lacht mit den Anderen über den gefallenen Witz, unabhängig davon, wer (rein inhaltlich) darunter leidet. Im Idealfall kontert derjenige mit einer ebenfalls lustigen Reaktion und bringt die Gruppe ein zweites Mal zum Lachen. So und nicht anders funktioniert Humor im Bekanntenkreis.
Um als humorvoller und lustiger Mensch zu sein, bedarf es also ein gewisses Maß an Spontanität, Selbstbewusstsein und der Fähigkeit, ab und zu Abwertendes über sich ergehen zu lassen.
Natürlich findet Humor nicht zwangsläufig auf Kosten anderer statt. Ein großer Anteil der Sprüche fällt jeweils auf das aktuelle Politgeschehen, niveaulose Fernsehsender oder einfach unreife Äußerungen. Eins jedoch haben alle guten Witze gemeinsam – sie wirken spontan und werden mit natürlicher Gelassenheit vorgetragen.
Sie

Die Unnot der Lavalampe

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Guten Tag.

Wofür Klobrillen, Bilderrahmen und Silberbesteck zu gebrauchen sind, wissen wir alle.

  • Klobrillen, zum nicht benutzen
  • Bilderrahmen, zum Verstecken von unangenehmen Bildinhalten
  • Silberbesteck, um es zu erben.

Es gibt sogar Gerüchte, dass es einige Menschen auf unserer Erde gibt, die zu wissen vermögen, womit es sich beim Sinn und Zweck von Lavalampen auf sich hat. Aber es sind eben nur Gerüchte. Man sollte sich nicht länger damit aufhalten.

Ich habe also nachgeforscht. Erst einmal ein bisschen Allgemeinbildung in Sachen Lavalampen.warum ist da?

Bei einer Lavalampe wird die Verlustwärme einer Glühbirne zum Verflüssigen des im Wasser unlöslichen Wachs genutzt. Es steigt in blasenform auf, kühlt ab und fällt wieder langsam herab. Bitte entschuldigen sie die offensichtliche Nähe meiner Wortwahl zu der des Wikipediaartikels. Scheiß aufs technische:

1970 kamen die Dinger erstmals auf, und ich glaube, schon damals erfreuten sie sich großer Unsinnigkeit. Sehen aus wie von der Enterprise geklaut. Wenn sie seit mindestens 2 Stunden laufen. Wenn das Wachs fest ist, sieht der Scheiß eher aus wieder Wachsfall (man beachte den Neologismus, nahe dem Wasserfall) an einer Kerze. Wenn man also keine 37.000.000 kW/h jeden Tag für seine futuristische Beleuchtung rauswerfen möchte, dann sollte man sich so ein Teil nicht zulegen. Schönheit und Kosten können also nicht der Punkt sein.

Vielleicht liegt der Kaufgrund bei manchen Leuten im Paranormalen. Mit jeder Wachsblase wird ein böser Geist vertrieben. Mit jeder zehnten Kilowattstunde wird ein guter Geist geschaffen. Denkbar. Oder er liegt wie so vieles in der mangelnden Intelligenz der Masse. Einer der Gründe, die für die meisten Phänomene infrage kommen. Aber da selbst ich eine solche Lampe besitze, schließen wir Spiritualität und mangelnde Intelligenz aus, versteht sich.

Am plausibelsten erscheint mir als Grund: Die Frau. Und wer einer Meinung ist hebt die Hand. Ich halte es nicht für meine Pflicht, das zu begründen. Und an alle Frauen: Wenn ihr nicht genauso wärt, wir ihr seid, wärt ihr keine Frauen. Und das wär scheiße. Wir haben euch lieb.

Sie hörten einen unerwünschten Kommentar zu einem trivialen Thema vom unnötigsten Blogger der Erde.

P.S.: Frauen? Schenkt euren Männern bitte nicht so ein Ding zu Weihnachten!

Grundsatzanspache

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Hallo und willkommen auf meinem Blog. Hallo Stammleser, hallo Neulinge.

Zuerst einmal möchte ich mich für das Ausbleiben des gestrigen Artikels entschuldigen, manchmal muss man sogar seinen Pflichten mehr nachgehen, als dem, was man am Liebsten tut. Klingt komisch, ist aber so.

Nun ist meine Tätigkeit als Blogger auf wordpress.com und meine Tätigkeit auf Twitter als Microblogger genau das, was ich am Liebsten tue. Danke an zwei beide kostenlosen Dienste, ohne die es mein Online-Dasein so wie es ist nicht gäbe.

Ein sehr großes Dankeschön gilt natürlich auch meinen Followern und Blog-Lesern, ich hoffe ich unterhalte euch alle regelmäßig gut und ihr findet die Themen im Blog ansprechend. Ohne euch wäre ich nicht das, was ich bin.

Nachdem ich jetzt einige Zeit hier über mein Blog vertreten bin, halte ich es für angebracht, zum ersten Mal um Feedback zu bitten. Ihr könnt an der Umfrage über das Besuchen meines Blogs teilnehmen, ich rufe euch sogar herzlichst dazu auf! Und ich bitte euch, alle bereits veröffentlichten Artikel (11 Stück) nocheinmal durchzugehen und zu bewerten (1-5 Sterne sind unter dem Namen des Artikels jeweils auswählbar). Bitte seid kritisch und ehrlich, aber das wichtigste ist, dass ihr überhaupt bewertet und auf die Umfrage antwortet!

Wer mir zusätzliches mitteilen möchte, schreibt mir entweder eine Mention oder eine Direktnachricht auf Twitter an @Phil_Harbour, oder eine E-Mail an phil_harbour@web.de !

Ich bedanke mich schon im Vorraus extremst herzlich bei allen Kritikern!

Sie hörten einen Apell von Phil Harbour, einem Vielleicht-Weltklasse-Blogger.

Kiss Kiss Bang Bang

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Guten Tag.

Um es gleich vorweg zu sagen: RTL passt sich überwiegend dem geistlichen Niveau der relativ dummen Menschen in unserem Land an. Von 10 Leuten schauen durchschnittlich 7 regelmäßig RTL, obwohl mindestens die Hälfte der Bevölkerung im Stande wäre, auch Sachverhalte außerhalb der niveaulosen Zone im Fernsehen verstehen und verarbeiten zu können.

Gestern Abend habe ich zum ersten mal in meinem Leben Alarm für Cobra 11 gesehen. Und gleichzeitig das letzte mal. Dieser Bullshit ist derart niveaulos – sogar Barbara Schöneberg hätte die Handlung verstanden. Angemerkt: Solch eine Handlung war leider nur ansatzweise vorhanden. Die Vorstellung beschränkte sich faktisch auf vulgär bzw. aggressiv geführte Konversationen unter Schwerverbrechern, unrealistische Verfolgungsjagden auf der Autobahn (die Protagonisten trugen weder eine Uniform, noch waren angeschnallt), und dem kontinuierlichen und viel zu häufigen Rumgeknutsche von Nebencharaktern bis Statisten.

Hallo?! Jeder, der regelmäßig den Tatort sieht, wird mir bestätigen können,  dass man sich beim Sprung vom Niveau der ARD auf das von RTL schnell die Beine, wenn nicht das sogar Genick brechen kann. Gefährlich, gefährlich. Jedenfalls tu ich mir das nicht mehr an.

Ich will den Intelligenten unter ihnen außerdem den Spaß an RTL II verderben. Frauentausch. War ja anfangs ganz lustig. Die Idee, sonst auch nichts. Aber mittlerweile hat sich’s ausgefrauentauscht! Die Weiber sind hässlich, die Männer sind hässlich, und die Kinder maximal auf der Realschule. Wenn man sich anguckt, wie das Familienoberhaupt stinkend, rauchend, brüllend, sabbernd, fressend und ekelhaft fett das Sofa zupisst, dann sterben pro Minute

„mehr Gehirnzellen, als wenn man sich eine Stunde lang ununterbrochen mit dem Hammer auf die Rübe haut!“ – Gernot Hassknecht, ZDFheuteshow

Die läuft übrigens heute abend wieder. Bitte einschalten. RTL wird mindestens einmal negativ erwähnt werden.

Sie hörten einen Kommentar von Phil Harbour, UND SCHAUEN SIE NICHT ZU VIEL SCHEISSE!

 

Aliens unter uns

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… Ohne Pause, ohne Ruh. Mein lieber Gamer, das bist du! …

Guten Tag.

Immer mehr Menschen widmen sich heutzutage lieber PC als dem Flötenspiel. Darunter sind wirkliche Hardcore-Zocker, die beim spielen völlig die Zeit, das Essen und das Trinken vergessen. Das ist nicht mehr lustig. Und diese Kandidaten sind zweifelsohne süchtig. Es gibt andere, vielspielende und gelegentlich spielende Leute, die das alles nicht ganz so Ernst nehmen, aber damit ihren Spaß haben.

Aber was alle gemeinsam  haben, ist dass sie von der Gesellschaft als Suchtis oder Zocker derart ausgegrenzt werden, als wären sie Aliens…! Sie sind Menschen? Das wisst ihr aber noch, oder? Und Menschen haben Hobbies? Ist doch so, nicht? Ich blogge gern. Schreibe gern. Rocke das Haus mit meiner Fender. Verreise gerne. Und wisst ihr, was diese „Aliens“ gerne machen? Computerspiele spielen!

Was dagegen? Mir liegt das spielen nicht, ich spiele auch nicht viel und oft. Mir macht es auch nicht sonderlich Spaß. Ihr geht vielleicht auch lieber mit euren Freunden einen trinken, oder shoppen, oder essen. Oder lest gerne, oder macht Sport.

In letzter Zeit nimmt die Zahl der Spiele, die man vermehrt online mit anderen spielt, immer weiter zu. Zwar ist die virtuelle Begegnung kein Ersatz für die reale, aber sie verhindert die vollkommene Abschottung von der Gesellschaft.

Ich will nicht abstreiten, dass übermäßig brutale PC-Spiele die Psyche massiv schädigen können und man andere Dinge dem PC nicht nachziehen sollte. Aber ein Hobby darf es sein!

Sie hörten einen empörten Kommentar von Phil Harbour, einem bloggenden Erdling.