Zu viel Facebook in der Atmosphäre

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Guten Tag. Helau.

Grund zur Freude werde ich mir heute Abend antrinken müssen. Noch gibt es nämlich keinen. Aufmerksame und regelmäßige Leser werden wissen, was ich von Facebook halte. Vor drei Monaten begründet, was der Vorteil von Twitter gegenüber Facebook ist (https://philharbour.wordpress.com/2011/11/29/facebook-vs-twitter/). Ende Januar erklärt, warum Facebook endgültig das Abzockemaximum erreicht hat. (https://philharbour.wordpress.com/2012/01/27/facebook-und-was-wir-dagegen-tun-konnen/)

Heute aber schreibe ich nicht, um Sie darüber zu informieren, wie demonstrativ Facebook versucht, alle anderen Social Networks, und vor allem Twitter, auszumerzen. Wie dreist Facebook User hintergeht, sie und Sie belügt, ihre und Ihre Daten klaut, und demnächst an die Börse geht – für den reinen Kommerz. Ohne Rücksicht auf die Rechte der Benutzer. Mittlerweile hasse ich den Zuckerhügel mehr als den verhunzten Bieber.

Ich schreibe, um Sie davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, dass man sich wehrt. Ich erwarte von ihnen keine Klage gegen Facebook oder einen anderen derart direkten Angriff. Im Idealfall boykottieren Sie Facebook. Wenn die den ersten der beiden oben verlinkten Artikel gelesen haben, wissen Sie, warum Sie zu Twitter wechseln sollten. Sie allein machen dort aber keinen Spaß. Laden Sie Freunde ein. Die müssen Sie auch überzeugen. Vielleicht reichen meine Artikel dafür. Vielleicht aber auch erst die anderen Tausende Artikel, die jeden Tag über das digitale Superadressbuch geschrieben werden. Oder erst die Benutzung eines anderen Netzwerks, vorzüglich natürlich Twitter.

Je weniger aktive Nutzer Facebook hat, desto weniger Geld fließt für Werbung in die Unternehmenskasse. Und eine andere Einnahmequelle gibt es nicht! …. ich vergleiche das Problem gerne mit dem Klimawandel. Keiner will, dass Facebook irgendwann ein Monopol hat, womöglich kostenpflichtig wird, mit Werbung zugemüllt und noch dreister wird. Genauso, wie keiner will, dass der CO2-Gehalt in der Luft noch weiter steigt, um den Meeresspiegelanstieg zu verhindern und den walking Dutchman zu retten. Trotzdem steigt keiner aus – weil er sich als einzelnen viel zu schwach einschätzt. So wie beim Klimawandel die Masse sic kollektiv auf die Schwäche des Einzelnen beruft, wenn es ums Energiesparen geht.

Gemeinsam sind wir aber stark! Exit Facebook, it’s just a crook! Für weniger Facebook in der Atmosphäre!

Sie lasen jemanden, der keine Lust hat, sich am Ende jedes Artikels eine autobiografische Feinheit auszudenken. Helau.

 

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